JOSEF MÜLHAUSER  BESTATTUNGSDIENST  UND  TRAUERBEGLEITUNG

Einleitung und Vorwort

Unsere moderne Gesellschaft hat sich eine Lebensform geschaffen, die vom Lebenstrieb geprägt ist. Wohl kaum ein Thema wird so verdrängt wie das Sterben und der Tod. Das ist umso erstaunlicher, ist doch der Tod das einzige unausweichliche in eines Menschen Zeit. Keiner vermag bei der Geburt eines Menschen zu sagen, was aus ihm werden, wie sein Lebensweg verlaufen wird. Nur eines lässt sich mit Bestimmtheit vorhersagen und wird doch so oft verdrängt: Am Ende steht der Tod.

Woher rührt diese Todesverdrängung ?

Empfinden wir im Gegensatz zu anderen Kulturkreisen, oder auch im Gegensatz zu unseren Vorfahren, den Tod nicht mehr als ein Teil unserer Existenz ? Wenn in früherer Zeit ein Mensch starb, so wachten Verwandte, Nachbarn und Freunde am Sterbebett. Sein Sterben war ein Geschehen, das alle anging. Heute klammern wir die Signale des Todes weitgehend aus unserem Leben aus; der Tod kommt in der Sterilität und der Anonymität der Spitäler, der Alters- und Pflegeheimen eher unauffällig. So wie wir dem Faktum des Todes ausweichen möchten, so wird auch die Regelung aller Formalitäten und die Organisation der Beerdigungsfeier einem Bestattungsdienst überlassen. Gerade weil wir den Gedanken an den Tod verdrängen, trifft er uns zum Teil auch umso unvorbereiteter. Das Ereignis des Todes löst für die Angehörigen oft eine Krisensituation aus, mit der sie aus eigener Kraft nicht fertig werden können.

Hier hilft auf einfühlsame Weise seit Jahren unser Bestattungsdienst, mit Menschenkenntnis, Taktgefühl und Diskretion.